Kampf den Maschinen
Nässe, Kälte
und Schleim – nichts bleibt dem Superhelden Turrican bei seinem letzten
großen Einsatz erspart. Abgefeimte Maschinensysteme beherrschen einen
Planeten am Ende aller Galaxien...
Blicke ich auf mein
langes Leben zurück, fällt mir immer noch mit leichtem Grausen
das Monster ein, das sie „die Maschine“ nannten. Ich war gerade von einem
großen Abenteuer zurückgekehrt und hatte mich noch kaum erholt,
als mich wieder ein Hilferuf ereilte. Laßt mich eben noch einen Sternnebel-Cocktail
bestellen, dann will ich euch die Geschichte dieser Herausforderung in
aller Ruhe erzählen. Ich rate euch aber: Zieht euch wasserdicht an,
denn es wird verdammt naß! Vor langer, langer Zeit hatte ein weiterer
berüchtigter Schreckensregent einen Planeten mit seinen Maschinen
tyrannisiert.
Die Einwohner nannten
ihn deshalb „die Maschine“. Wie bei allen Herrschern war auch seine finstere
Macht zeitlich begrenzt, aber seine Handlanger, die Maschinensysteme, beherrschten
immer noch die Oberfläche des Planeten. Die Menschen flüchteten
weit ins Innere, aber die Maschinen verfolgten sie unaufhaltsam. Mit einem
letzten verzweifelten Hilferuf wandten sich die Opfer noch an die Außenwelt,
bevor ihre Stimme ganz verhallte. Und diesen Hilferuf habe ich empfangen.
Klar, daß ich nicht einfach rumsitzen konnte.
Level 1-1
Kaum war ich auf
der Oberfläche, mußte ich mich schon verteidigen, was aber ein
Klacks war. Interessanter fand ich da schon die Diamanten auf den Säulen
rechts. Ein paar Griffe, und schon waren sie eingesammelt. Dann ein Sprung
über einen Wasserfall, aber da kam doch glatt eine Horde wirklich
mieser Kreaturen auf mich zu. Für diesen Fall lag mir kein Überlebensrezept
parat, außer Durchballern, und fertig. Hinter einer Brücke über
einem Wasserfall fand ich an einem Hang eine gelbe Smart-Bombe. Diese hat
mir gut geholfen. So war mein Aufstieg am Hang einfacher. Oben angekommen,
erschienen zwei Säulen. Weil ich auf Säulen schon mal Diamanten
fand, bin ich natürlich draufgesprungen. Diamanten gab's hier aber
leider nicht. Dafür begann links eine Hängebrücke. Neugierig,
wie Helden natürlich so sind, habe ich mich über die Brücke
durchgeballert, bis ich auf einen weiteren Wasserfall stieß. Apropos
Wasserfälle: Ihr überspringt sie am besten, wenn ihr an den Rand
tretet, bis ihr erkennen könnt, daß das Wasser abprallt.
Dann ist die optimale
Sprungposition gegeben. Nachdem ich dann auf meinem gesamten Weg alles
niedergemacht hatte und schon arg am Zweifeln war, wo das jetzt hinführt,
kam die Chance auf ein Extraleben. Durch Hochspringen über eine Art
„Endklotz“ ging es in meinen Besitz über. Ich ließ mich einfach
fallen und kam dann verblüffenderweise wieder am Ausgangspunkt an.
Hier hatte ich schon alles aus dem Weg geräumt. Kein Feind war in
Sicht. Wollen die mich veräppeln? Mein Spürsinn führte mich
jetzt nach links. Der verdammte Berg hier war wirklich schwer zu erklimmen,
und hier steckten sie ja auch, die lieben Gegner. Diesmal aber echt zahlreich.
Ein weiterer Wasserfall tauchte auf. Ha, ich spielte den Selbstmörder
und warf mich hinein. Etwas Besseres hätte meinem Schöpfer Manni
gar nicht einfallen können. Da ich mich während des Falls in
der Mitte hielt, landete ich sicher auf einem Steinklotz. Mein Instinkt
riet mir, mich zuerst einmal links umzusehen.
Hier kämpfte
ich mich bis zum Ende des Ganges durch und stieß doch tatsächlich
auf eine Bonuskammer. Mit dem Surround-Schuß habe ich den Bonusblock
gefunden und ausgebeutet. Frisch gestärkt lief ich zurück durch
den Wasserfall auf die andere Seite. Es warteten eine ganze Menge Gegner,
die mir mein Leben doch etwas erschwerten. Als Krönung tauchte dann
ein Drache auf (er wäre besser im Märchen geblieben). Tja, Drachen
sind nun mal dumme Tiere, und so habe ich auch schnell die Folge seiner
Feuerbälle herausbekommen und in den Feuerpausen seinen Kopf beschossen.
Nach einigen gut gezielten Schüssen war das (Maschinen-?)Tierchen
schon am Ende. Weiter rechts zeigte sich mir bereits die Möglichkeit,
das unterirdische Labyrinth zu verlassen. Da meine Energie noch ausreichte
(sonst wäre ich aufgestiegen), setzte ich meinen gefährlichen
Weg fort. Meine Mühen wurden durch eine reichlich gefüllte Diamantenkammer
belohnt.
O lala, fast 20 Diamanten
auf einen Schlag, nicht übel. Beim Aufstieg im Schacht fand sich auf
halber Höhe links eine Bonuskammer, die ich als Kreisel nutzte, da
der Gang sehr niedrig war. Man muß sich vorstellen, wie ich mich
als Kreisel fühlte. Mir war doch reichlich schwindelig. Dafür
gab es in dieser Bonuskammer sogar ein Extraleben. Mein Tip hierfür
lautet: Nicht ganz durch den Gang durchrollen, sondern kurz vor dem Ende
zurückrollen, da sonst einige wenig nette Tierchen warten (hat mir
meine berühmte Intuition eingeflüstert). Ich war froh, daß
ich den gräßlichen Aufstieg hinter mir lassen konnte. Rechts,
so dachte ich, kann es nicht schlimmer werden. Die nächsten Sekunden
sollten mir zeigen, daß ich Unrecht hatte. Mich erwartete diesmal
eine richtig miese Type mit einer dicken Wumme.
Eine Mischung aus
Indianer und Softwarepirat wollte mich aus dem Weg schaffen und hüpfte
da in dieser erdbebengefährdeten Höhle umher. Ich habe ihm in
die Augen geschossen, weil Schimanski das wohl auch gemacht hätte.
Dies war das richtige Ziel, so daß ich mich für den Einsatz
des Surround-Strahlers entschied. Die beste Schußpostion fand ich
etwa über der Kante des ersten großen Steinblocks im Boden.
Dieser Miesling flackerte noch einmal kurz, bevor er das Zeitliche segnete.
Ein Gang führte nach oben. Meine innere Stimme meldete sich wieder,
die mir sagte, daß links nichts als Ärger zu holen sei. Heute
war rechts angesagt. Und tatsächlich habe ich das Höhlensystem
verlassen können. Vor mir tat sich eine riesige Schlucht auf, über
der ein lila Himmel das Firmament zierte.
Weil ich – wie immer
– mutig und lebensmüde war, stürzte ich mich in die Schlucht.
Ich habe mich möglichst an den Steinblöcken rechts gehalten.
Dabei erspähte ich bereits einige Diamanten, die ich nach der Landung
einsammeln wollte. Zieht nicht direkt nach rechts, sonst verschwinden einige
Diamanten. Wartet vielmehr einige Zentonen. Als ich alle Diamanten sicher
verstaut hatte, betrat ich die unterste aller Höhlen. In weiser Vorausahnung
säuberte ich sie von allem Ungeziefer. Die zweite und dritte Höhle
von unten könnt ihr getrost vergessen, aber am Ende der vierten lohnt
es sich, bis zum Ende durchzugehen. An dieser Stelle befindet sich der
Anfang eines Schachts, in dem zwei Extraleben warten. Man fällt in
die gerade gesäuberte Höhle. Dann begann ich erneut mit dem Aufstieg,
bis ich die oberste Höhle erreichte. Am Ende der obersten Höhle
ist der Eingang zum Level 1-2 versteckt. Wieviel Ärger wird dort auf
mich warten?
Level 1-2
Nachdem mich dieser
eigenartige Lader in das Level 1-2 katapultiert hatte, bekam ich prompt
eine (vorläufige?) Antwort auf meine quälende Frage: Alles war
friedlich. Der Ausgang vor der Höhle, aus der ich gerade hinauslief,
war mit riesigen Steinen übersät. Mein übergroßes
Hirn und mein klarer Verstand rieten zur Vorsicht. Ich beschloß,
erst mal die Steine, auf die ich springen würde, nach dem Lottosystem
auszulosen. Nummer 3, 5, 7, 8, 10 und 12. Ob ich sechs Richtige haben würde?
Aber ja, alle Steine, außer meinen, sackten ab, als ich über
sie sprang. Euer altirdisches Glücksspiel wäre für mich
kein Problem gewesen. Ich stand – wie auch anders? – an einem Wasserfall.
Nach bewährtem Konzept beschloß ich, mich fallen zu lassen.
Eine Brücke aus Steinblöcken erschien, die ich überquerte.
Wagemutig durchtauchte ich zwei Wasseransammlungen. Die Unmengen von Kugeln,
die den Weg in irgendeiner Weise blockierten, räumte ich aus dem Weg.
Mein Surround-Strahler verrichtete an diesen Dingern jedenfalls ganze Arbeit.
Ich ballerte mich immer weiter nach rechts durch.
Es erschien mir irgendwie
wichtig, hier nicht abzustürzen. Schließlich stand ich an einer
Stelle, an der zwei Plattformen über zwei abgebrochenen Säulen
standen. An dieser Stelle bin ich hochgesprungen, bis kleine Blöcke
in einer Reihe auftauchten. Ich sprang auf das erste Blöckchen und
erinnere mich noch gut, wie das war, als ich mit dem Surround-Strahler
um mich schoß und zu meiner Freude einen Bonusblock fand. Diesen
Bonusstein habe ich wie gewohnt ausgenutzt und setzte wohlgemut meine Odyssee
fort. Am Ende der Blöckchenreihe habe ich mich – intuitiv, versteht
sich – einfach mal fallengelassen (scheint ja noch meine Lieblingsbeschäftigung
zu werden). Sobald ich wieder sicheren Boden unter den Füßen
hatte, mußte ich eines dieser ekligen Schleimmonster mit dem Surround-Strahler
erledigen. Wie nun weiter? Mit meiner Universalwaffe, dem Strahler, bahnte
ich mir einen Weg durch die Kugeln am Erdboden. Diese Dinger sind doch
nicht umsonst gleich so haufenweise gestapelt! Sobald ich mir einen Gang
durch die Kugeln gebahnt hatte, fiel ich nach unten.
Ich hielt mich bei
diesem Fall links. Der feste Grund unter meinen Metallfüßen
bestärkte mich noch in meinem Willen diese Richtung einzuschlagen.
Auf einmal, völlig überraschend, tauchte da eine mordsmäßig
große Maschine auf, die ich für so was wie ein UFO hielt. Ich
hasse UFOs, war mein nächster Gedanke. Ich beschloß, das UFO
etwas mit meinem Strahler zu grillen. Sobald das UFO gar geworden war,
erschienen doch gleich vier Extraleben auf einen Streich, wie angenehm.
Meine Grillparty hatte sich also gelohnt. Ich ging nun nach rechts zurück,
bis ich weiter nach unten fiel. Sobald es eine Möglichkeit gab, links
abzubiegen, tat ich dies auch. Nach einigen unvermeidbaren Gefechten war
wieder mal ein Wasserfall zu durchqueren (ein Wasserplanet?). Einer Konfrontation
mit diesen Schleimmonstern auf der anderen Seite des Wasserfalls konnte
ich durch Überspringen dieser Biester geschickt ausweichen. Nicht
sehr mutig, findet ihr? Man muß es ja nicht gleich übertreiben.
Nur Lebensmüde würden mit diesen Monstern diskutieren.
Zum Glück gab
es nur einen Weg. Nach einiger Zeit fand ich mich in einem u-förmigen
Wasserbassin wieder. Es folgte eine Abzweigung, die mit fürchterlichen
bewegten Kugeln gesichert war. Nachdem ich die Mutterkugel verbraten hatte,
sprang ich in diese Sackgasse hinunter. Mein Mut wurde mit einem Extraleben
belohnt, und ich hielt mich gleich wieder für einen ganz tollen Burschen.
Zurück auf der eigentlichen Route traf ich wieder auf den Wasserfall.
Wagemutig und wacker sprang ich hinein und hielt mich rechts. Ich landete
auf so einem Steinblock. Ich sprang die Blöcke hoch und schlug einen
Weg nach rechts ein. Hier war ich nun leider nicht mehr allein. Es half
wieder mal alles nichts, so daß meine einzige Chance war, mich durch
die Angriffswellen der Maschinen durchzukämpfen. Die Extras nutzte
ich aus.
Wie diese dummen
Schleimmonster zu besiegen sind, hatte ich inzwischen schon in meine Praxis
übernommen. Von der Plattform aus, auf der vorher das Igitt-Monster
saß, sprang ich über den Wasserfall. Von der dritten Plattform
nach dem Wasserfall führte ich einen weiten Sprung durch, ihr hättet
mich sehen sollen! Von hier an habe ich mich immer weiter nach links durchgeschlagen.
Jener Held aus dem 20. Jahrhundert, ich glaube, er hieß Rambo, hätte
das nicht besser gekonnt. Ob er aber mit den Typen am Ende von Level 1-2
fertig geworden wäre, wage ich doch zu bezweifeln. Eine große
Bewährung stand mir bevor, und nun wußte ich, warum mir erstaunlicherweise
noch so viele Leben geblieben waren. Mir flüsterte was aus dem Unterbewußtsein
zu, ich solle mich genau zwischen den beiden Erdmulden plazieren. Hier
sei ein schwaches Kreuz angedeutet. Ich fand diese grandiose Stelle und
bearbeitete das Auge dieses Höllenmonsters kräftig. Mein Kampf
kostete gut zwei Leben, aber anders war dieser Handlanger des Bösen
nicht zu bezwingen. Nachdem der Brocken zerstört war, begann Level
2-1.
Level 2-1
Juhu, Level 2-1
ist erreicht. Natürlich nutzte ich alle Extras am Anfang aus. Wer
weiß, wann die nächste Gelegenheit kommt? Mein Aufstieg, das
Eliminieren der Gegner und einer dieser wagemutigen Sprünge nach links
wurde mit einem Bonusblock belohnt. Dieser befand sich am Ende der Höhle.
Er wird am besten mit dem Strahler lokalisiert, den man immer anwenden
sollte, wenn ein Bonusblock ausfindig gemacht werden soll. Aber dann diese
Wasserströme! Sie schränkten meine Bewegungen doch sehr erheblich
ein. Die beste Möglichkeit der Fortbewegung unter solchen Bedingungen
ist, gegen den Strom zu laufen und simultan einen Sprung schräg in
Laufrichtung hinzulegen. Besonders in Räumen, Gängen und Höhlen
mit niedriger Decke kam ich mit dieser Methode nur häppchenweise voran,
was aber immer noch besser war, als von diesem Strom mitgerissen zu werden.
Nachdem ich den Bonusblock ausgenutzt hatte, kehrte ich zu meinem Aufstiegspunkt
zurück.
Von da an ging es
abwärts. Ab einer bestimmten Stelle konnte ich mich nur noch fallenlassen.
Weil ich mich während dieses Fluges nicht bewegte, sondern nur die
gute Aussicht genoß, fiel ich doch mitten in ein paar Extras hinein.
Diese braunen Tannenbäume vom letzten Weihnachtsfest können,
ebenso wie die Schleimer des vorigen Levels, mit dem Strahler bekämpft
werden. Linksseitig befanden sich fünf Diamanten. Dann ging es ins
Wasser (Manni sei dank ist meine Ausrüstung rostfrei). Um weitere
fünf Diamanten zu finden, bin ich, so glaube ich, folgendermaßen
vorgegangen: Runterziehen, bis ich auf einen Gesteinsboden traf. Dann nach
links. Hinter einer lila Röhre sind die Diamanten zu finden. Weitere
Diamanten erschienen, als ich mich weiter an der Röhre hinunterbewegt
habe, bis links ein Eingang auftauchte. Auf der gegenüberliegenden
Seite befindet sich oberhalb ein Eingang zu einer Bonushöhle. Ist
die Höhle geplündert, ist der weitere Weg ganz unten und dann
links zu suchen. Hinter einer langen und einer weiteren kurzen Säule
bin ich intuitiv hinuntergetaucht, da hier ein Extraleben „herumlag“, das
unbedingt eingesammelt werden wollte.
Als ich am Ausgang
des Ganges angelangt war, bewegte ich mich nach oben und erblickte ein
weiteres Extraleben. Drei miese Krabben bewachten es. Dann nicht mehr.
Weiter oben gab es eine ganze Reihe von Diamanten. Nun schwamm ich zurück
zum Ende des Ganges. Ich bewegte mich gerade nach links, an der Wand zog
ich kurz nach unten, und der Eingang einer Bonuskammer lächelte mich
freundlich an. Nach dem Umrüsten auf Laser und dem Auffrischen meiner
Energievorräte tauchte ich gerade an der Wand am Kammerausgang hoch.
Schließlich kam ich zum Ende des Wassers. Man kann sich vorstellen,
wie glücklich ich war, endlich wieder einen tiefen Zug Frischluft
zu inhalieren. In dem nun folgenden Aufstiegsstück arbeitete ich mich
hoch. Leider gibt es meiner Meinung nach kein Rezept gegen diese vermaledeiten
Spinnen. Über einem blauen Steinblock, irgendwo in der Mitte des Aufstiegs,
ist ein Bonusblock zu finden. Mit diesem Block habe ich dann selektiv meinen
Laser weiter aufgerüstet. Um den Block zu finden, empfehle ich – wie
immer – ab und zu mal um sich zu strahlen. Durch die Waben, die meinen
weiteren Weg blockierten, schoß ich mir einen Gang.
Bei dem nun folgenden
wirklich schwierigen Aufstiegsstück kam ich so durch: Ich stellte
mich immer auf den äußersten Rand der Steinblöcke und versuchte,
den nächsthöheren Block zu erreichen. Oben angekommen, konnte
ich es nicht lassen, den Diamanten einzusammeln. Es fielen doch glatt noch
zwei Diamanten auf mich herab. Fast wie im Schlaraffenland, obwohl doch
ein ziemlicher Unterschied zwischen diesem Ort des Friedens und der Freude
und diesem Labyrinth mit dem Namen Level 2-1 liegt. Naja, der weitere Weg
konnte nur rechts fortführen. Nachdem ich diese künstliche Vertiefung
im Boden überquert hatte, wußte ich, daß dies ein Kraftfeld
war, unter dem sich einer dieser scheußlichen Maschinengegner verborgen
hielt. Mit meinem Strahler brachte ich die Maschine auf Trab. Nach kurzer
Zeit löste sie sich aus ihrer Verankerung und flog umher. Geistesgegenwärtig
rettete ich mich in die Grube, die nun leer war. Von hier aus konnte mir
dieses Ungeheuer nichts mehr anhaben. Lässig und cool brachte ich
diese Maschine immer mehr in Ekstase, bis sie explodierte. Von Level 2-2
wurde ich jetzt nur noch durch zwei Pseudotannenbäume getrennt. Ich
beschloß, diese Bäume als kompostreif anzusehen.
Level 2-2
An diesem idyllischen
Ort sah wirklich gar nichts nach einem gefährlichen Auftrag aus. Vielmehr
wußte ich zu Anfang nicht recht, wie ich diesen Raum verlassen sollte.
Schließlich erregte eine eigenartige Plattform im Boden meine Aufmerksamkeit.
Als ich mich auf sie stellte und als Richtung unten angab, erfaßte
mich eine irrwitzige Beschleunigung. Darth Vader, Lord Helmchen oder Captain
Kirk hätten diese Fliehkräfte bestimmt nicht ausgehalten, von
0 auf 100 in einer Sekunde! Ein rapider und harter Stoß, der meinen
ganzen Körper bis ins letzte Atom erschütterte, signalisierte
mir, daß die Plattform wohl abrupt zum Stillstand gekommen sein mußte.
Für eine Minute sah ich Alpha Centauri und einige andere unidentifizierbare
Sterne. Als ich mich wieder gefangen hatte, erkundete ich das Gebiet.
Es erwies sich doch
als ziemlich schwierig, alle Extras sinnvoll auszunutzen, die da angeflogen
kamen. Ich ging immer weiter nach rechts und vergaß auch nicht, den
Abgrund zu überspringen. Am Ende dieses schwer gesicherten Ganges
gab es für mich zwei Möglichkeiten. Entweder durch die Metallsäule
mit Öffnung gehen oder hochspringen, um mich auf weitere Abenteuer
einzulassen. Ich entschied mich für das letztere, da mich Risiko grundsätzlich
reizt. Ich sprang also hoch und nahm den Gang nach links. Dann erreichte
ich eine Stelle mit zwei Wasserfällen. Also allmählich hasse
ich Wasser! Ich sprang nach oben links, was leichter gesagt war als getan.
Weiter in dieser Richtung kam ich zu einem einzelnen unvermeidlichen Wasserfall,
der in einem Schacht nach unten stürzte. Ich fragte mich, warum nicht,
und stürzte mit.
Während des
Fluges erfreuten mich zwei Extraleben. Um ganz sicher zu sein, Boden unter
die Füße zu bekommen, zog ich während meines Fluges nach
links. So ausgestattet, könnte man die gleiche Tour glatt noch einmal
machen. Dies sollte man aber von den Leben abhängig machen. Da ich
ja doch etwas lebensmüde bin, habe ich die zweite Tour natürlich
unternommen und bin an den zwei kleinen Wasserfällen statt nach links
nach rechts hochgesprungen. Ein weitverzweigtes System von Gängen
tat sich vor meinen Augen auf. Hier findet sich netterweise eine ganze
Reihe von Diamanten. Auf der obersten Ebene, die logischerweise dort war,
wo man nicht mehr weiter hoch kommt, ist an zwei „normalen“ Wasserfällen
jeweils ein Extraleben versteckt, das man durch kurzes Hochspringen erlangen
kann. Der eine Wasserfall liegt in der rechten Hälfte des Labyrinths,
und der andere Spezialwasserfall befindet sich ganz links.
Letzterer fließt
an einer Felswand hinab, und soweit ich mich noch erinnere, liegt dort
ein wunderschöner Diamant. Ich räumte das System gründlich
aus und fand eine große Anzahl von Diamanten. Nun stand ich wieder
vor der Metallsäule, an der der Aufstieg begann. Ich stellte mich
in die Öffnung und bestrahlte die Abwehrmaschinen. Taktisches Vorgehen
brachte mich hier zum Ziel. Auf einige Entfernung zu seinen Gegnern strahlt
man übrigens besonders sicher. Ich hatte dieses verworrene System
schon bald hinter mir gelassen und mußte mich nun durch eine ganze
Ansammlung von Waben durchballern. Instinktiv wählte ich den unteren
Gang. Fallt ihr schließlich durch die Waben hindurch, solltet ihr
eine von diesen Energielinien benutzen. Interessante Erfindung, muß
ich anmerken. Dann begann ein echt hartes Stück Arbeit. Ein wahnsinnig
komplizierter Aufstieg lag vor mir. Hier war es am besten, den Schwung
der umherfliegenden Teile auszunutzen. Dazu gibt es aber fast kein einheitliches
Rezept. Auch hier ist es wieder wichtig, sich ganz auf den Rand der Steinblöcke
zu stellen, von denen man abspringt. In der rechten Wand ist eine Diamantenhöhle
eingelassen.
Mit viel Übung
habe ich es geschafft, den Aufstieg hinter mir zu lassen. Mein Eindruck
dabei war, daß es wichtig ist, einen bestimmten Rhythmus einzuhalten.
Oben angekommen, gab es nur einen weiterführenden Weg. Nachdem ein
paar Gegner mein Feuern nicht überlebten, bin ich auf ein großes
Problem gestoßen. Hatte ich doch einen Megaärgerer vor mir.
Ich hockte mich in die Mulde im Boden und studierte einige Zeit lang den
Rhythmus der Maschine. Nachdem ich wußte, wie das gräßliche
Ding reagieren würde, ballerte ich mit dem Strahler zuerst auf die
Laser. Nachdem alle Laser zerstört waren, brach das Kraftfeld um den
Kern der Maschine zusammen. Kurzschluß oder so? Durch das gemächliche
Rösten des Kernes errötete die Maschine nach einiger Zeit. Ich
muß dazu sagen, daß ich keinesfalls Exhibitionist bin. Nachdem
die Maschine einen leichten Systemabsturz hinter sich hatte, ließ
ich mich an der linken Wand fallen. Ich landete auf einigen Waben. Mit
dem Surround-Strahler legte ich ein Extraleben frei. Ob auf der rechten
Seite in Analogie ein weiteres Extraleben versteckt sein würde? Ich
beschloß, dieser Frage nachzugehen, und hatte Glück.
Wann findet man schon
mal zwei Extraleben? Schließlich setzte ich auf dem Grund auf. Es
existierten nun zwei Möglichkeiten: Entweder würde ich mich wieder
in diesen schwindelerregenden Kreisel verwandeln und die linke Höhle
wählen, oder ich würde nach rechts springen, einem bewachten
Eingang entgegen. Aus meiner Erfahrung kann ich über beide Möglichkeiten
sprechen. Links gibt es drei Extraleben in dem niedrigen Gang. Es ist leider
nicht möglich, die Leben einfach nur zu kassieren. Der mühevolle
Aufstieg steht nämlich in diesem Fall ein zweites Mal bevor. Rechts
hingegen mußte ich noch einige Waben durchschießen und erreichte
eine geheimnisvolle Wand, hinter der ich verschwand. Ein Symbol hing von
der Decke herab, das ich irgendwo doch schon einmal erblickt hatte? Benutzte
nicht mein Großvater dieses Zeichen für seine große Mission?
Ha, der Katakisauftrag! Hinter der Wand fand ich einen Raumgleiter, den
ich einfach benutzen mußte, allein schon wegen der alten Zeiten und
des Ruhmes und der Ehre meines Großvaters wegen. Auf ging es zu weiteren
Flugabenteuern in Level 3-1.
Level 3-1
Die Reise im Gleiter
war komplizierter, als ich es mir vorgestellt hatte. Es zeigte sich, daß
ich an und für sich kein besonders guter Raumschiffpilot war. Zum
Glück hatte ich einen Steuerknüppel mit Autofire. Dieses Hilfsmittel
erleichterte mir meinen Flug sehr. Die meisten Extraleben und Extras waren
in diesem Level hauptsächlich in der oberen Hälfte des Screens
versteckt. Mehr Tips kann ich euch nicht geben, nur soviel: In diesem Level
kommt es einzig und allein auf eure Geschicklichkeit und Reaktionszeit
an.
Level 3-2
Und weiter ging's
dahin in den Lüften. Auch dieser Level stellt hohe Anforderungen an
die Manövrierfähigkeit. Mein Autofire blieb natürlich aktiviert.
Riskant ist es, in Ecken und Räume der Höhle zu fliegen, da man
hier sehr leicht die Bewegung des Hintergrunds vergißt. Ein besonders
schwieriges Unterfangen war es, einige riesige Raumschiffe mit meinem kleinen
Gleiter abzuschießen. Zuerst mußten dazu die Kanonen außer
Gefecht gesetzt werden. Die Schiffe feuern übrigens ebenfalls in einem
bestimmten Rhythmus. Eine große Hilfe war es, daß ich meinen
Gleiter ganz oben in eine Zone steuern konnte, in die die Schüsse
meiner Widersacher nicht hineinreichten. Als ich alle drei Raumschiffe
mit einigen Kratzern überlebt hatte, folgte...
Level 3-3
Viele Extraleben
sind im unteren Bereich des Bildschirms versteckt. Die Devise lautet: Ballern
und Einsammeln. Wer eine gute Reaktionszeit hat, holt viele Leben. Zum
Schluß des Levels trifft man auf eine wahre Ausgeburt der Hölle.
Ich mußte gegen das Schreckens-MTAE-Raumschiff kämpfen (die
Kürzel kenne ich doch?). Alles um mich herum drehte sich, so daß
es mir fast schlecht geworden wäre. Von Zeit zu Zeit schoben sich
die beiden Teile des Raumschiffs auseinander, und der verwundbare Kern
wurde freigelegt. Wer nun mit Autofire immer und immer wieder auf diesen
Kern feuert, kann die beiden Hälften voneinander lösen. Die Vernichtung
der Einzelhälften war dann nur noch Routine.
Level 4-1
Endlich hatte ich
dann Level 4-1 erreicht. Ich spürte, daß ich meinem Ziel, der
Befreiung des Planeten, schon ein gehöriges Stück nähergekommen
war. Dieses Fliegen im Gleiter war sehr anstrengend gewesen. Ich glaube,
ich bin meinem Großvater, meinem Katakis-Opa, aber doch gerecht geworden,
obgleich er bestimmt besser mit seinem Gleiter umgegangen wäre. Ich
faßte den Entschluß, meinen weiteren Weg nach rechts zu orientieren.
Da traf ich auf ein Wesen, dem ich den Namen Feuerspucker gab. Wozu diese
Biester Feuer spucken müssen? Ob sie Verdauungsgase abfackeln? Diese
Frage war im Moment trivial, da ich unterhalb eines Monsters ein Extraleben
erblickte. Ich kümmerte mich zuerst um das Extraleben, indem ich die
Feuerpause abwartete. In dem Kreuz über diesem Wesen sind noch einige
Extras versteckt. Mit dem Strahler ist dieses Gebilde auszunutzen. Mein
weiterer Weg ließ meine Freude über diese Kreuze schnell zunichte
werden. Nun ging es erst mal zurück.
Dann kletterte ich
nach oben. Die Abwehreinheiten waren mit dem Strahler gut zu eliminieren.
Dann links laufen und hochspringen. Ich fand wieder einen Feuerfurz. Als
ich ihn übersprang, folgte ich einem Gang. Die Abwehreinheiten sind
in ihrer Anordnung schwierig zu überwinden. Um die Kreuze im Gang
effektiv zu zerstören, habe ich folgende Methode herausgefunden: Etwa
in der Entfernung eines halben Bildschirms in die Hocke gehen. Dann auf
die Kreuze mit dem Strahler schießen. Die Kreuze bewegten sich auf
mich zu, aber die Sicherheitsentfernung war groß genug. Die Explosionstrümmer
konnten mich nicht erreichen. Ich habe nur die unteren Gebilde zerstört.
Das reicht, um unter den anderen durchzulaufen. Als ich schließlich
am Ende des Ganges angekommen war, rüttelte mich wieder meine innere
Stimme wach. Sie flüsterte, ich solle keinesfalls den Block unten
in der Mitte verpassen.
Mein Sprung landete
genau auf diesem Block. Da sich jeder Held einen Trick wünscht, um
etwa ein Level zu umgehen, sollte man sich in den rechten Schacht neben
dem Block stürzen. Während des Fluges habe ich mich immer rechts
gehalten. Nach meiner Landung belohnten mich Diamanten. In einem Schacht
befanden sich viele rote Blöcke. Hier vernichtete ich zuerst einige
Blöcke mit dem Strahler. Dann verwandelte ich mich wieder mal in den
Kreisel. Da man mit dem Kreisel Bomben nutzen kann, rollte ich in den Gang
und zerstörte einen Block nach dem anderen. Im weiteren Verlauf des
Ganges können zwei Bonuskreuze ausgenutzt werden. Der Weg führte
nach unten. Rechts gab es wieder eine Reihe von Diamanten. Wer nun weiter
in diese Richtung läuft, kommt zum Eingang zu Level 4-2.
Ich konnte und wollte
nicht mit einem faulen Trick einen ganzen Level umgehen. Darum beschloß
ich, den Level von hinten anzuspielen. Der gesamte weitere Weg war sehr,
sehr lang. Was noch in meinem Gedächtnis haften geblieben ist: Der
Abstieg vom Ausgang zu Level 4-2 ist mit Diamanten übersät. Es
ging dann immer weiter nach unten. Schwierig war es, den Weg im Auge zu
behalten. Auf meinem Weg durch die Höhlensysteme drang ich immer tiefer
in diese unheimliche Welt vor. Ich wollte darauf achten, daß ich
in keinen Abgrund oder in eine unüberwindliche Tiefe hineinsprang.
Dann wäre mir nämlich mein Rückweg abgeschnitten gewesen.
Irgendwann bin ich auf einen riesigen Drachen gestoßen. Seine Bekämpfung
war ein echt schwieriger und anstrengender Job. Der beste Platz, um dem
Drachen eins auszuwischen, befindet sich zwischen einem Steinvorsprung
und dem Schwanz. Wer hier strahlt, trifft leicht und wird nicht von den
Feuerbomben des Drachen fertiggemacht. Leider haben seine Windstöße
mich laufend an die mit Dolchen gespickte Todeswand zurückgedrückt.
In den Pausen bin ich aber wieder vorgestoßen. Schließlich
kam ich an eine Stelle mit drei Feuermonstern. Es gibt einen versteckten
Bonusgang. Dieser beginnt unter einem Felsvorsprung. An dieser Stelle fehlt
ein Steinsegment in der rechten Wand. Als ich mich in einen Kreisel verwandelte,
konnte ich in den Extragang eindringen. Diamanten und Bonusblöcke
erwarteten mich. So konnte ich meine Waffen super aufrüsten. Wieder
draußen, war der weitere Weg nach oben interessant, da dort einige
Bonusblöcke warteten.
Level 4-2
Das letzte Level
haben wir durch ein bißchen Schummeln gut abgekürzt. Bei dem
nun folgenden Level 4-2 hatte ich ein Gefühl, daß das beste
Schummeln nicht helfen würde. Ein Fließband war die erste Schwierigkeit,
die es zu überwinden galt. Dieses Fließband reagierte genauso
wie vorher die vermaledeiten Wasserströme. Um den tödlichen Hämmern
zu entgehen, die das Band sicherten, fand ich einen guten Trick. Ich stellte
mich auf das Band und lief in Gegenrichtung. Als ich den Strahler kurz
vor dem Erreichen eines Hammers einschaltete, blieb ich stehen. Nun war
es ganz einfach, dem Hammer den Garaus zu machen. Die Extras nutzte ich
selektiv aus. Nach dem FIießband ging es weiter nach rechts. Meine
Intuition brachte mich in den unteren Gang. Hier ballerte ich mich durch,
so gut ich konnte. Zwischenzeitlich stieß ich auf einige riesige
Maschinenteile, die zu einem großen Ganzen gehören mußten.
Ich beschloß, auf meiner Route zu bleiben. Dann kam ich wieder in
einen dieser grüngrauen Gänge. Sobald es eine Möglichkeit
nach oben gab, nutzte ich sie. Ich sprang hoch. Am linken Ende des Ganges
fand ich einen Bonusblock. Der Aufstieg hatte sich also gelohnt. Mein weiterer
Weg führte wieder auf meine alte Route zurück. Am Ende des Ganges
kam ein weiterer Maschinenhintergrund zum Vorschein.
Da es hier nur nach
oben weiterging, sprang ich hoch. Nach kurzer Zeit verlief der Gang nach
rechts und dann immer weiter nach oben. Als ich zwischen zwei Zahnrädern
hochsprang, fiel mir von oben ein Extraleben entgegen. Ich konnte es gut
gebrauchen. Aus diesem Level stammt übrigens meine Abneigung gegen
andorianische Flugsaurier, die genauso wie diese Eulen aussehen, die mir
mein Leben schwer machten. Es ging weiter nach links. Schließlich
sprang ich auf eine kleine Plattform. Rechts von mir befand sich ein Minifließband.
Ich setzte meinen Weg nach rechts oben fort. Meine Leben schwanden. Dies
war kein gutes Vorzeichen. Zum Glück traf ich auf eine Abzweigung.
Mit letzter Kraft schleppte ich mich nach rechts, anstatt nach oben weiterzuspringen.
Ich stellte mich am Ende dieser Sackgasse auf eine kurze Röhre und
hüpfte hoch. Die Steinsegmente über mir waren erstaunlich durchlässig.
Um dieses seltsame Phänomen zu erforschen, stellte ich mich auf die
Achse eines Zahnrads. Ich spang nach oben und zog meinen Sprung nach rechts
hinüber. In diesem Geheimgang fand ich drei Extraleben und zwei Bonusblöcke.
Meine Konzept stand fest: Aufrüsten, nicht abrüsten! Nach meiner
Stärkung kehrte ich zur Abzweigung zurück.
Hoch und links! Ich
behielt diese Richtung nun eine Zeitlang bei. Der Gang, durch den ich eilte,
Iieß nur eine Richtung zu. SchIießlich stand ich wieder auf
einer Plattform. Darüber erblickte ich ein Zahnrad. Nach einiger Zeit
fand ich einige Diamanten, was mich freute. Ein Extraleben befand sich
zwischen zwei Zahnrädern. Vorsicht war geboten, da ich fast selbst
abgestürzt wäre. Auf meinem Weg sah ich eine Stelle mit lila
Blöcken. Sie zeigen euch an, daß ihr auf dem richtigen Weg seid.
Ich stieg weiter nach oben, zwischen zwei Plattformen hindurch. Ich nutzte
ein Extraleben, das ich wie immer gut brauchen konnte. Dann ging es über
zwei Zahnräder weiter hinauf und nach rechts. Endlich kam ich in ein
Höhlensystem. Hier ging es abwärts. Mein weiterer Weg nach rechts
führte durch verwundene Gänge.
Der Erfinder dieser
Höhlen hatte sich wirklich alle Mühe gemacht, damit ich nicht
einfach geradeaus laufen konnte! Einige Riesenroboter kamen auf mich zu.
AIso, irgendwie erinnern mich diese Teile an einen Film aus dem 20. Jahrhundert.
RoboCop, ja, so hieß doch dieser Heimatfilm. Autofire an und ran
an die Buletten, war mein Kommando. Diese Roboter waren, entgegen ihrer
Größe, ziemlich gut zu vernichten. Ich war mit einem Laser ausgestattet.
Jeder zerstörte Roboter brachte mir 10.000 Punkte. Mein High Score
wuchs und wuchs. Hinter den Robotern kam das letzte Level auf mich zu.
Da mir noch etwas Zeit verblieben war, verbesserte ich meinen High Score
um einige Punkte. Häppchenweise gelang es mir, mich nach jedem Roboter
weiter nach rechts voranzuarbeiten. Schließlich kam ich zum Level-Ausgang.
Level 5-1
Meine Freude, das
letzte Level gut überstanden zu haben, währte nicht allzulange.
Direkt am Anfang flogen mir noch ein paar Extras zu, die ich ausnutzte.
Da dies, meiner Erfahrung nach, ein Höhlensystem sein mußte,
rüstete ich mich mit dem Abprallschuß aus. Diese Waffe sollte
mir später noch eine große Hilfe sein. Nun erst bemerkte ich
die grünen Gebilde, die an der Decke hingen. Immer dann, wenn ich
unter ihnen herlief, lösten sie sich durch meine Erschütterungen.
Ich überlegte und beschloß, diese Schoten, die sich später
als Kokons herausstellen würden, abzustrahlen. Meine sauer verdiente
Energie wurde nämlich jedesmal arg strapaziert, wenn diese Dinger
auf mich fielen. So lief ich dann, um mich strahlend, nach rechts. Ich
überwand einen Höhenunterschied nach oben. Ein Aufstieg folgte
weiter in dieser Richtung. Das einzige, auf das ich hier springen konnte,
waren leider Mäuler, die natürlich nichts Besseres zu tun hatten,
als mit ihrer klebrigen Zunge nach mir zu schnappen. Ich bin doch keine
Fliege! Naja, dieses Szenario war schon echt schaurig.
Ich muß ganz
offen zugeben, daß mir eine Zeitlang der Mumm fehlte, um diesen Aufstieg
hinter mich zu bringen. Ich schaffte es dann doch, mich zu überwinden.
Oben angekommen, sprang ich nach links. Auf den Säulen vor mir lagen
ekelhafte Glibber-Halbkugeln. Eine Kugel öffnete sich, und nun war
mir klar, woher die Kokons kamen, die mir immer meinen Weg erschwerten.
Da diese Halbkugeln offensichtlich Ärger mit sich brachten, bestrahlte
ich sie, bis sie explodierten. Ein Terminator ist unerbittlich! Ich ließ
mich erst einmal fallen, um links mein Glück zu suchen. Zu meiner
Freude fand ich oben rechts ein paar Diamanten und einen Bonusblock. Plötzlich
machte ich mit den gefährlichsten Gegnern dieses Levels Bekanntschaft,
den Oktopussen. Sie waren schnell und gefährlich – und ich verlor
meine Leben, als seien sie nichts wert. Mit dieser Vorwarnung im Nacken
setzte ich meinen Aufstieg fort. Rechts und immer weiter hoch, dann nach
links.
Diamanten und ein
Oktopus warteten. Meine Mühe mit diesem Vieh wurde belohnt. Da erblickte
ich doch gleich drei Extraleben, die ich so dringend benötigte. Von
nun an sollte es eine ganze Zeit nur nach rechts gehen. Ich hüpfte
von einer Säule zur nächsten. Oktopusse versüßten
mir meine Zeit nicht gerade. Bahhh, war das schleimig hier: Ich fand mich
auf einmal in Gängen wieder, deren Wände völlig mit Schleim
bedeckt waren. Außerdem bewegte sich in diesem Schleim etwas Undefinierbares.
Mein mulmiges Gefühl bei diesem Level wurde durch diese Umgebung nicht
gerade abgebaut. Der Gang führte nach oben. Als ich, meiner Vorahnung
nach, am Ende des Aufstiegs in die rechte Ecke sprang, kassierte ich ein
Extraleben. Ich roch Diamanten. Dieser Geruch löste eine Art Rauschzustand
in mir aus. Ich machte mich auf den Weg, immer dem Geruch nach, nach links.
Am Ende der Plattform wagte ich einen kühnen Sprung zur nächsten.
Ein markanter Punkt auf meinem Weg waren drei Säulen. Eine Energielinie
erwies sich als sehr hilfreich, wenn gar allzuviele Feinde nach meinem
Leben trachteten. Ich weiß! Ein Superheld hätte sich mutig zum
Kampf gestellt, aber ich gebe mich doch nicht mit jedem Kleinkram ab!
Ich befand mich in
einem Gang nach oben. Zwei dieser grünen Kokons hingen an der Decke.
Mein Strahler verrichtete ganze Arbeit. Mist, gerade als ich zwischen den
beiden Schoten stand, fiel ein Oktopus über mich her. Zum Glück
überlebte ich diese Attacke. Der Gang verlief dann nach rechts oben.
Zu meiner Genugtuung erspähte ich links eine Diamantenhöhle.
Nachdem der Inhalt der Höhle in meinen Besitz übergegangen war,
bewegte ich mich immer weiter in meine ursprüngliche Richtung. Ich
war davon überzeugt, daß der Ausgang des Levels in dieser Richtung
zu suchen sei. Nach einiger Zeit und weiteren Plattformen stand ich am
Rand einer Plattform, die, so glaubte ich, das Ende dieser Ebene darstellen
könnte.
Mein Blick richtete
sich nach unten. Da erblickte ich gerade noch einen Block, der als Sprungziel
geeignet war. Als ich auf dem Block stand, waren weitere Blöcke neben
mir zu erkennen. Ich spang von einem zum anderen. Wie immer stellte ich
mich an den Rand der Blöcke, um die beste Absprungposition zu erwischen.
Meine Sprünge führten mich zu einer weiteren Plattform. Hier
wurde ich schon wieder von einigen Oktopussen angegriffen. Ihr Schöpfer
muß bei diesen Dingern wirklich seine ganze Wut eingebracht haben.
Ganz nebenbei entschloß ich mich, nie wieder Tintenfischringe zu
essen. Der weitere Verlauf des Ganges ließ keine Abzweigung zu. Ich
lief also den Gang entlang. Er endete an einem Vorsprung. Hier mußte
ich hochhüpfen, und ich kassierte auf meinem Weg wieder ein paar Diamanten.
Es ging weiter den Gang entlang, an dessen Decke einige Kokons hingen.
Langsam wurde mir dieser Weg doch zu langweilig. Ich beschloß, ihn
bei der nächstmöglichen Gelegenheit abzuändern. Diese Entscheidung
sollte ich nicht bereuen. An der nächsten Abzweigung nach oben probierte
ich mein Glück. Ein Oktopus bewachte hier zwei Extraleben. Dann ging
es weiter auf meiner eigentlichen Strecke nach links.
Diese Abzweigung
war so gewinnbringend gewesen, daß ich es bei der nächsten Möglichkeit
auch versuchen wollte. Zunächst mußte ich jedoch über vier
Steine präzise und zielgenau springen. Nachdem das steinige Stück
geschafft war, sprang ich in den Gang, der sich nach oben anbot. Bonusblöcke
und Extras warteten. Dabei vergaß ich auch nicht den Gang ganz oben,
der nach links führte. Dabei mußte ich aufpassen, daß
ich nicht in den schwarzen Schacht stolperte. Nach getaner Arbeit beschloß
ich, diesen Schacht näher zu untersuchen. AIso stürzte ich mich
hinein und zog während meines Fluges permanent nach links. Nach der
Landung trat ich an den Rand meiner Plattform und spang ab. Der Weg führte
nach oben, einen Gang entlang. Schließlich ließ ich mich fallen.
Dabei zentrierte ich meinen Fall zur Mitte. Jetzt links! Ein gefährlicher
Aufstieg wartete auf mich. Hier wartete ich ab und übereilte nichts.
Oben ging es dann nach rechts. Einige Steine erschienen. Hier stieg ich
auf und konnte zwei Extraleben einheimsen. Das Ende des Levels kam in spürbare
Nähe. Ein gewisses Kribbeln durchflutete meinen Körper.
Der Weg führte
nach oben und nach rechts. Ich kam zu einer Ansammlung von Schächten.
Am Grund der Schächte lauerte das Verderben, denn der geringste Sprungfehler
führt hier zum Absturz. Beim sechsten Schacht meldete sich ein letztes
Mal meine Intuition. Und tatsächlich fanden sich am Boden dieses Schachts
drei Extraleben. Rechts kam ich zum Ende des Ganges. Was sollte ich nun
noch tun? Das mußte doch das Ende des Levels sein! Ich war erzürnt.
Sollte ich irgend etwas vergessen haben? In meinem Zorn ballerte ich einmal
mit dem Surround-Strahler durch die Gegend. Es erschien ein Bonusblock.
Nachdem ich ihn ausgenutzt hatte, erschien ein weiterer Block, als ich
um mich schoß. Was jetzt? Ich hüpfte auf den Block und machte
dann einen mächtigen Satz aus Level 5-1 hinaus...
Level 5-2
...und landete in
Level 5-2. Aber halt, mein Meister hatte doch gesagt, daß Level 5-1
das letzte normale Level sei? Sollte Manni gelogen haben? In diesem neuen
Level gab es keinen Ausgang. Was blieb mir also übrig, als meine Umgebung
zu erkunden? Hinter einem Steinklotz entdeckte ich einen Schalter am Boden.
Alle Bewegungen halfen nichts, so daß ich auf den Schalter schoß.
Plötzlich flog ich. Ich schaltete auf Autofire um. Während des
Fluges konnte ich jeweils rechts zwei Extraleben aufsammeln. Dieses Level
war bis jetzt wirklich zu einfach. Es mußte einen Haken geben. Während
diese Gedanken durch meinen Kopf schossen, kam von unten ein mächtiger
Roboter mit einer noch mächtigeren Knarre angeflogen. Auf meinem Flug
nach oben überholte er mich. Mir war sofort klar, daß dies die
Zentralmaschine war. Um sie zu zerstören, mußte ich in das Sichtfenster
am Kopf des Roboters schießen. Da sich dieses Biest bewegte, kamen
mir einige Zweifel, ob ich es schaffen würde. Eine Kollision belastete
meine Schutzschilde enorm. Die Energievorräte schwanden. Doch auch
dieses Wesen handelte nach einem bestimmten Rhythmus. Mit meinem Autofire
bezwang ich das mächtige Maschinenmonster schließlich. Ein letzter
Schrei dieser Kreatur hallte in den unendlichen Raum. Mein Wille war es,
diesen Ort des Kampfes so schnell wie möglich hinter mir zu lassen.
Sekunden nach meinem Abflug explodierte die gesamte Maschinerie in einem
grandiosen Feuerwerk.
Wenn ihr Glück
habt, könnt ihr donnerstags in einer Bar in Mars-City (der kleinen
am Alpha-Centauri-Platz) einen älteren Mann finden. Meist sitzt er
mit einem Replikanten Arnold Schwarzeneggers zusammen. Sie schlürfen
Sternnebel-Cocktails und erzählen jedem Interessierten von ihren wilden
Abenteuern, vielleicht auch euch.
(64'er-Longplay 7/91, 8/91 und 9/91, Autor: Carsten Schmitz)
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