Manfred Trenz Fanpage
   Aktuelles | Biographie | Softologie | Interaktiv | Sonstiges Deutsche VersionEnglish Version


Turrican II

Verpackung
Vorgeschichte
Schlußsequenz
Infos über das Spiel
Komplettlösung
Longplays
Sound & Musik
Bildergalerie
Die Gegner
Entwicklerteam
Hall of Fame
 


Turrican II
Longplays


C64'er

Kampf den Maschinen
Nässe, Kälte und Schleim – nichts bleibt dem Superhelden Turrican bei seinem letzten großen Einsatz erspart. Abgefeimte Maschinensysteme beherrschen einen Planeten am Ende aller Galaxien...

Blicke ich auf mein langes Leben zurück, fällt mir immer noch mit leichtem Grausen das Monster ein, das sie „die Maschine“ nannten. Ich war gerade von einem großen Abenteuer zurückgekehrt und hatte mich noch kaum erholt, als mich wieder ein Hilferuf ereilte. Laßt mich eben noch einen Sternnebel-Cocktail bestellen, dann will ich euch die Geschichte dieser Herausforderung in aller Ruhe erzählen. Ich rate euch aber: Zieht euch wasserdicht an, denn es wird verdammt naß! Vor langer, langer Zeit hatte ein weiterer berüchtigter Schreckensregent einen Planeten mit seinen Maschinen tyrannisiert.

Die Einwohner nannten ihn deshalb „die Maschine“. Wie bei allen Herrschern war auch seine finstere Macht zeitlich begrenzt, aber seine Handlanger, die Maschinensysteme, beherrschten immer noch die Oberfläche des Planeten. Die Menschen flüchteten weit ins Innere, aber die Maschinen verfolgten sie unaufhaltsam. Mit einem letzten verzweifelten Hilferuf wandten sich die Opfer noch an die Außenwelt, bevor ihre Stimme ganz verhallte. Und diesen Hilferuf habe ich empfangen. Klar, daß ich nicht einfach rumsitzen konnte.


 
 

Level 1-1
Kaum war ich auf der Oberfläche, mußte ich mich schon verteidigen, was aber ein Klacks war. Interessanter fand ich da schon die Diamanten auf den Säulen rechts. Ein paar Griffe, und schon waren sie eingesammelt. Dann ein Sprung über einen Wasserfall, aber da kam doch glatt eine Horde wirklich mieser Kreaturen auf mich zu. Für diesen Fall lag mir kein Überlebensrezept parat, außer Durchballern, und fertig. Hinter einer Brücke über einem Wasserfall fand ich an einem Hang eine gelbe Smart-Bombe. Diese hat mir gut geholfen. So war mein Aufstieg am Hang einfacher. Oben angekommen, erschienen zwei Säulen. Weil ich auf Säulen schon mal Diamanten fand, bin ich natürlich draufgesprungen. Diamanten gab's hier aber leider nicht. Dafür begann links eine Hängebrücke. Neugierig, wie Helden natürlich so sind, habe ich mich über die Brücke durchgeballert, bis ich auf einen weiteren Wasserfall stieß. Apropos Wasserfälle: Ihr überspringt sie am besten, wenn ihr an den Rand tretet, bis ihr erkennen könnt, daß das Wasser abprallt.

Dann ist die optimale Sprungposition gegeben. Nachdem ich dann auf meinem gesamten Weg alles niedergemacht hatte und schon arg am Zweifeln war, wo das jetzt hinführt, kam die Chance auf ein Extraleben. Durch Hochspringen über eine Art „Endklotz“ ging es in meinen Besitz über. Ich ließ mich einfach fallen und kam dann verblüffenderweise wieder am Ausgangspunkt an. Hier hatte ich schon alles aus dem Weg geräumt. Kein Feind war in Sicht. Wollen die mich veräppeln? Mein Spürsinn führte mich jetzt nach links. Der verdammte Berg hier war wirklich schwer zu erklimmen, und hier steckten sie ja auch, die lieben Gegner. Diesmal aber echt zahlreich. Ein weiterer Wasserfall tauchte auf. Ha, ich spielte den Selbstmörder und warf mich hinein. Etwas Besseres hätte meinem Schöpfer Manni gar nicht einfallen können. Da ich mich während des Falls in der Mitte hielt, landete ich sicher auf einem Steinklotz. Mein Instinkt riet mir, mich zuerst einmal links umzusehen.

Hier kämpfte ich mich bis zum Ende des Ganges durch und stieß doch tatsächlich auf eine Bonuskammer. Mit dem Surround-Schuß habe ich den Bonusblock gefunden und ausgebeutet. Frisch gestärkt lief ich zurück durch den Wasserfall auf die andere Seite. Es warteten eine ganze Menge Gegner, die mir mein Leben doch etwas erschwerten. Als Krönung tauchte dann ein Drache auf (er wäre besser im Märchen geblieben). Tja, Drachen sind nun mal dumme Tiere, und so habe ich auch schnell die Folge seiner Feuerbälle herausbekommen und in den Feuerpausen seinen Kopf beschossen. Nach einigen gut gezielten Schüssen war das (Maschinen-?)Tierchen schon am Ende. Weiter rechts zeigte sich mir bereits die Möglichkeit, das unterirdische Labyrinth zu verlassen. Da meine Energie noch ausreichte (sonst wäre ich aufgestiegen), setzte ich meinen gefährlichen Weg fort. Meine Mühen wurden durch eine reichlich gefüllte Diamantenkammer belohnt.

O lala, fast 20 Diamanten auf einen Schlag, nicht übel. Beim Aufstieg im Schacht fand sich auf halber Höhe links eine Bonuskammer, die ich als Kreisel nutzte, da der Gang sehr niedrig war. Man muß sich vorstellen, wie ich mich als Kreisel fühlte. Mir war doch reichlich schwindelig. Dafür gab es in dieser Bonuskammer sogar ein Extraleben. Mein Tip hierfür lautet: Nicht ganz durch den Gang durchrollen, sondern kurz vor dem Ende zurückrollen, da sonst einige wenig nette Tierchen warten (hat mir meine berühmte Intuition eingeflüstert). Ich war froh, daß ich den gräßlichen Aufstieg hinter mir lassen konnte. Rechts, so dachte ich, kann es nicht schlimmer werden. Die nächsten Sekunden sollten mir zeigen, daß ich Unrecht hatte. Mich erwartete diesmal eine richtig miese Type mit einer dicken Wumme.

Eine Mischung aus Indianer und Softwarepirat wollte mich aus dem Weg schaffen und hüpfte da in dieser erdbebengefährdeten Höhle umher. Ich habe ihm in die Augen geschossen, weil Schimanski das wohl auch gemacht hätte. Dies war das richtige Ziel, so daß ich mich für den Einsatz des Surround-Strahlers entschied. Die beste Schußpostion fand ich etwa über der Kante des ersten großen Steinblocks im Boden. Dieser Miesling flackerte noch einmal kurz, bevor er das Zeitliche segnete. Ein Gang führte nach oben. Meine innere Stimme meldete sich wieder, die mir sagte, daß links nichts als Ärger zu holen sei. Heute war rechts angesagt. Und tatsächlich habe ich das Höhlensystem verlassen können. Vor mir tat sich eine riesige Schlucht auf, über der ein lila Himmel das Firmament zierte.

Weil ich – wie immer – mutig und lebensmüde war, stürzte ich mich in die Schlucht. Ich habe mich möglichst an den Steinblöcken rechts gehalten. Dabei erspähte ich bereits einige Diamanten, die ich nach der Landung einsammeln wollte. Zieht nicht direkt nach rechts, sonst verschwinden einige Diamanten. Wartet vielmehr einige Zentonen. Als ich alle Diamanten sicher verstaut hatte, betrat ich die unterste aller Höhlen. In weiser Vorausahnung säuberte ich sie von allem Ungeziefer. Die zweite und dritte Höhle von unten könnt ihr getrost vergessen, aber am Ende der vierten lohnt es sich, bis zum Ende durchzugehen. An dieser Stelle befindet sich der Anfang eines Schachts, in dem zwei Extraleben warten. Man fällt in die gerade gesäuberte Höhle. Dann begann ich erneut mit dem Aufstieg, bis ich die oberste Höhle erreichte. Am Ende der obersten Höhle ist der Eingang zum Level 1-2 versteckt. Wieviel Ärger wird dort auf mich warten?


 

Level 1-2
Nachdem mich dieser eigenartige Lader in das Level 1-2 katapultiert hatte, bekam ich prompt eine (vorläufige?) Antwort auf meine quälende Frage: Alles war friedlich. Der Ausgang vor der Höhle, aus der ich gerade hinauslief, war mit riesigen Steinen übersät. Mein übergroßes Hirn und mein klarer Verstand rieten zur Vorsicht. Ich beschloß, erst mal die Steine, auf die ich springen würde, nach dem Lottosystem auszulosen. Nummer 3, 5, 7, 8, 10 und 12. Ob ich sechs Richtige haben würde? Aber ja, alle Steine, außer meinen, sackten ab, als ich über sie sprang. Euer altirdisches Glücksspiel wäre für mich kein Problem gewesen. Ich stand – wie auch anders? – an einem Wasserfall. Nach bewährtem Konzept beschloß ich, mich fallen zu lassen. Eine Brücke aus Steinblöcken erschien, die ich überquerte. Wagemutig durchtauchte ich zwei Wasseransammlungen. Die Unmengen von Kugeln, die den Weg in irgendeiner Weise blockierten, räumte ich aus dem Weg. Mein Surround-Strahler verrichtete an diesen Dingern jedenfalls ganze Arbeit. Ich ballerte mich immer weiter nach rechts durch.

Es erschien mir irgendwie wichtig, hier nicht abzustürzen. Schließlich stand ich an einer Stelle, an der zwei Plattformen über zwei abgebrochenen Säulen standen. An dieser Stelle bin ich hochgesprungen, bis kleine Blöcke in einer Reihe auftauchten. Ich sprang auf das erste Blöckchen und erinnere mich noch gut, wie das war, als ich mit dem Surround-Strahler um mich schoß und zu meiner Freude einen Bonusblock fand. Diesen Bonusstein habe ich wie gewohnt ausgenutzt und setzte wohlgemut meine Odyssee fort. Am Ende der Blöckchenreihe habe ich mich – intuitiv, versteht sich – einfach mal fallengelassen (scheint ja noch meine Lieblingsbeschäftigung zu werden). Sobald ich wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte, mußte ich eines dieser ekligen Schleimmonster mit dem Surround-Strahler erledigen. Wie nun weiter? Mit meiner Universalwaffe, dem Strahler, bahnte ich mir einen Weg durch die Kugeln am Erdboden. Diese Dinger sind doch nicht umsonst gleich so haufenweise gestapelt! Sobald ich mir einen Gang durch die Kugeln gebahnt hatte, fiel ich nach unten.

Ich hielt mich bei diesem Fall links. Der feste Grund unter meinen Metallfüßen bestärkte mich noch in meinem Willen diese Richtung einzuschlagen. Auf einmal, völlig überraschend, tauchte da eine mordsmäßig große Maschine auf, die ich für so was wie ein UFO hielt. Ich hasse UFOs, war mein nächster Gedanke. Ich beschloß, das UFO etwas mit meinem Strahler zu grillen. Sobald das UFO gar geworden war, erschienen doch gleich vier Extraleben auf einen Streich, wie angenehm. Meine Grillparty hatte sich also gelohnt. Ich ging nun nach rechts zurück, bis ich weiter nach unten fiel. Sobald es eine Möglichkeit gab, links abzubiegen, tat ich dies auch. Nach einigen unvermeidbaren Gefechten war wieder mal ein Wasserfall zu durchqueren (ein Wasserplanet?). Einer Konfrontation mit diesen Schleimmonstern auf der anderen Seite des Wasserfalls konnte ich durch Überspringen dieser Biester geschickt ausweichen. Nicht sehr mutig, findet ihr? Man muß es ja nicht gleich übertreiben. Nur Lebensmüde würden mit diesen Monstern diskutieren.

Zum Glück gab es nur einen Weg. Nach einiger Zeit fand ich mich in einem u-förmigen Wasserbassin wieder. Es folgte eine Abzweigung, die mit fürchterlichen bewegten Kugeln gesichert war. Nachdem ich die Mutterkugel verbraten hatte, sprang ich in diese Sackgasse hinunter. Mein Mut wurde mit einem Extraleben belohnt, und ich hielt mich gleich wieder für einen ganz tollen Burschen. Zurück auf der eigentlichen Route traf ich wieder auf den Wasserfall. Wagemutig und wacker sprang ich hinein und hielt mich rechts. Ich landete auf so einem Steinblock. Ich sprang die Blöcke hoch und schlug einen Weg nach rechts ein. Hier war ich nun leider nicht mehr allein. Es half wieder mal alles nichts, so daß meine einzige Chance war, mich durch die Angriffswellen der Maschinen durchzukämpfen. Die Extras nutzte ich aus.

Wie diese dummen Schleimmonster zu besiegen sind, hatte ich inzwischen schon in meine Praxis übernommen. Von der Plattform aus, auf der vorher das Igitt-Monster saß, sprang ich über den Wasserfall. Von der dritten Plattform nach dem Wasserfall führte ich einen weiten Sprung durch, ihr hättet mich sehen sollen! Von hier an habe ich mich immer weiter nach links durchgeschlagen. Jener Held aus dem 20. Jahrhundert, ich glaube, er hieß Rambo, hätte das nicht besser gekonnt. Ob er aber mit den Typen am Ende von Level 1-2 fertig geworden wäre, wage ich doch zu bezweifeln. Eine große Bewährung stand mir bevor, und nun wußte ich, warum mir erstaunlicherweise noch so viele Leben geblieben waren. Mir flüsterte was aus dem Unterbewußtsein zu, ich solle mich genau zwischen den beiden Erdmulden plazieren. Hier sei ein schwaches Kreuz angedeutet. Ich fand diese grandiose Stelle und bearbeitete das Auge dieses Höllenmonsters kräftig. Mein Kampf kostete gut zwei Leben, aber anders war dieser Handlanger des Bösen nicht zu bezwingen. Nachdem der Brocken zerstört war, begann Level 2-1.


 

Level 2-1
Juhu, Level 2-1 ist erreicht. Natürlich nutzte ich alle Extras am Anfang aus. Wer weiß, wann die nächste Gelegenheit kommt? Mein Aufstieg, das Eliminieren der Gegner und einer dieser wagemutigen Sprünge nach links wurde mit einem Bonusblock belohnt. Dieser befand sich am Ende der Höhle. Er wird am besten mit dem Strahler lokalisiert, den man immer anwenden sollte, wenn ein Bonusblock ausfindig gemacht werden soll. Aber dann diese Wasserströme! Sie schränkten meine Bewegungen doch sehr erheblich ein. Die beste Möglichkeit der Fortbewegung unter solchen Bedingungen ist, gegen den Strom zu laufen und simultan einen Sprung schräg in Laufrichtung hinzulegen. Besonders in Räumen, Gängen und Höhlen mit niedriger Decke kam ich mit dieser Methode nur häppchenweise voran, was aber immer noch besser war, als von diesem Strom mitgerissen zu werden. Nachdem ich den Bonusblock ausgenutzt hatte, kehrte ich zu meinem Aufstiegspunkt zurück.

Von da an ging es abwärts. Ab einer bestimmten Stelle konnte ich mich nur noch fallenlassen. Weil ich mich während dieses Fluges nicht bewegte, sondern nur die gute Aussicht genoß, fiel ich doch mitten in ein paar Extras hinein. Diese braunen Tannenbäume vom letzten Weihnachtsfest können, ebenso wie die Schleimer des vorigen Levels, mit dem Strahler bekämpft werden. Linksseitig befanden sich fünf Diamanten. Dann ging es ins Wasser (Manni sei dank ist meine Ausrüstung rostfrei). Um weitere fünf Diamanten zu finden, bin ich, so glaube ich, folgendermaßen vorgegangen: Runterziehen, bis ich auf einen Gesteinsboden traf. Dann nach links. Hinter einer lila Röhre sind die Diamanten zu finden. Weitere Diamanten erschienen, als ich mich weiter an der Röhre hinunterbewegt habe, bis links ein Eingang auftauchte. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich oberhalb ein Eingang zu einer Bonushöhle. Ist die Höhle geplündert, ist der weitere Weg ganz unten und dann links zu suchen. Hinter einer langen und einer weiteren kurzen Säule bin ich intuitiv hinuntergetaucht, da hier ein Extraleben „herumlag“, das unbedingt eingesammelt werden wollte.

Als ich am Ausgang des Ganges angelangt war, bewegte ich mich nach oben und erblickte ein weiteres Extraleben. Drei miese Krabben bewachten es. Dann nicht mehr. Weiter oben gab es eine ganze Reihe von Diamanten. Nun schwamm ich zurück zum Ende des Ganges. Ich bewegte mich gerade nach links, an der Wand zog ich kurz nach unten, und der Eingang einer Bonuskammer lächelte mich freundlich an. Nach dem Umrüsten auf Laser und dem Auffrischen meiner Energievorräte tauchte ich gerade an der Wand am Kammerausgang hoch. Schließlich kam ich zum Ende des Wassers. Man kann sich vorstellen, wie glücklich ich war, endlich wieder einen tiefen Zug Frischluft zu inhalieren. In dem nun folgenden Aufstiegsstück arbeitete ich mich hoch. Leider gibt es meiner Meinung nach kein Rezept gegen diese vermaledeiten Spinnen. Über einem blauen Steinblock, irgendwo in der Mitte des Aufstiegs, ist ein Bonusblock zu finden. Mit diesem Block habe ich dann selektiv meinen Laser weiter aufgerüstet. Um den Block zu finden, empfehle ich – wie immer – ab und zu mal um sich zu strahlen. Durch die Waben, die meinen weiteren Weg blockierten, schoß ich mir einen Gang.

Bei dem nun folgenden wirklich schwierigen Aufstiegsstück kam ich so durch: Ich stellte mich immer auf den äußersten Rand der Steinblöcke und versuchte, den nächsthöheren Block zu erreichen. Oben angekommen, konnte ich es nicht lassen, den Diamanten einzusammeln. Es fielen doch glatt noch zwei Diamanten auf mich herab. Fast wie im Schlaraffenland, obwohl doch ein ziemlicher Unterschied zwischen diesem Ort des Friedens und der Freude und diesem Labyrinth mit dem Namen Level 2-1 liegt. Naja, der weitere Weg konnte nur rechts fortführen. Nachdem ich diese künstliche Vertiefung im Boden überquert hatte, wußte ich, daß dies ein Kraftfeld war, unter dem sich einer dieser scheußlichen Maschinengegner verborgen hielt. Mit meinem Strahler brachte ich die Maschine auf Trab. Nach kurzer Zeit löste sie sich aus ihrer Verankerung und flog umher. Geistesgegenwärtig rettete ich mich in die Grube, die nun leer war. Von hier aus konnte mir dieses Ungeheuer nichts mehr anhaben. Lässig und cool brachte ich diese Maschine immer mehr in Ekstase, bis sie explodierte. Von Level 2-2 wurde ich jetzt nur noch durch zwei Pseudotannenbäume getrennt. Ich beschloß, diese Bäume als kompostreif anzusehen.


 

Level 2-2
An diesem idyllischen Ort sah wirklich gar nichts nach einem gefährlichen Auftrag aus. Vielmehr wußte ich zu Anfang nicht recht, wie ich diesen Raum verlassen sollte. Schließlich erregte eine eigenartige Plattform im Boden meine Aufmerksamkeit. Als ich mich auf sie stellte und als Richtung unten angab, erfaßte mich eine irrwitzige Beschleunigung. Darth Vader, Lord Helmchen oder Captain Kirk hätten diese Fliehkräfte bestimmt nicht ausgehalten, von 0 auf 100 in einer Sekunde! Ein rapider und harter Stoß, der meinen ganzen Körper bis ins letzte Atom erschütterte, signalisierte mir, daß die Plattform wohl abrupt zum Stillstand gekommen sein mußte. Für eine Minute sah ich Alpha Centauri und einige andere unidentifizierbare Sterne. Als ich mich wieder gefangen hatte, erkundete ich das Gebiet.

Es erwies sich doch als ziemlich schwierig, alle Extras sinnvoll auszunutzen, die da angeflogen kamen. Ich ging immer weiter nach rechts und vergaß auch nicht, den Abgrund zu überspringen. Am Ende dieses schwer gesicherten Ganges gab es für mich zwei Möglichkeiten. Entweder durch die Metallsäule mit Öffnung gehen oder hochspringen, um mich auf weitere Abenteuer einzulassen. Ich entschied mich für das letztere, da mich Risiko grundsätzlich reizt. Ich sprang also hoch und nahm den Gang nach links. Dann erreichte ich eine Stelle mit zwei Wasserfällen. Also allmählich hasse ich Wasser! Ich sprang nach oben links, was leichter gesagt war als getan. Weiter in dieser Richtung kam ich zu einem einzelnen unvermeidlichen Wasserfall, der in einem Schacht nach unten stürzte. Ich fragte mich, warum nicht, und stürzte mit.

Während des Fluges erfreuten mich zwei Extraleben. Um ganz sicher zu sein, Boden unter die Füße zu bekommen, zog ich während meines Fluges nach links. So ausgestattet, könnte man die gleiche Tour glatt noch einmal machen. Dies sollte man aber von den Leben abhängig machen. Da ich ja doch etwas lebensmüde bin, habe ich die zweite Tour natürlich unternommen und bin an den zwei kleinen Wasserfällen statt nach links nach rechts hochgesprungen. Ein weitverzweigtes System von Gängen tat sich vor meinen Augen auf. Hier findet sich netterweise eine ganze Reihe von Diamanten. Auf der obersten Ebene, die logischerweise dort war, wo man nicht mehr weiter hoch kommt, ist an zwei „normalen“ Wasserfällen jeweils ein Extraleben versteckt, das man durch kurzes Hochspringen erlangen kann. Der eine Wasserfall liegt in der rechten Hälfte des Labyrinths, und der andere Spezialwasserfall befindet sich ganz links.

Letzterer fließt an einer Felswand hinab, und soweit ich mich noch erinnere, liegt dort ein wunderschöner Diamant. Ich räumte das System gründlich aus und fand eine große Anzahl von Diamanten. Nun stand ich wieder vor der Metallsäule, an der der Aufstieg begann. Ich stellte mich in die Öffnung und bestrahlte die Abwehrmaschinen. Taktisches Vorgehen brachte mich hier zum Ziel. Auf einige Entfernung zu seinen Gegnern strahlt man übrigens besonders sicher. Ich hatte dieses verworrene System schon bald hinter mir gelassen und mußte mich nun durch eine ganze Ansammlung von Waben durchballern. Instinktiv wählte ich den unteren Gang. Fallt ihr schließlich durch die Waben hindurch, solltet ihr eine von diesen Energielinien benutzen. Interessante Erfindung, muß ich anmerken. Dann begann ein echt hartes Stück Arbeit. Ein wahnsinnig komplizierter Aufstieg lag vor mir. Hier war es am besten, den Schwung der umherfliegenden Teile auszunutzen. Dazu gibt es aber fast kein einheitliches Rezept. Auch hier ist es wieder wichtig, sich ganz auf den Rand der Steinblöcke zu stellen, von denen man abspringt. In der rechten Wand ist eine Diamantenhöhle eingelassen.

Mit viel Übung habe ich es geschafft, den Aufstieg hinter mir zu lassen. Mein Eindruck dabei war, daß es wichtig ist, einen bestimmten Rhythmus einzuhalten. Oben angekommen, gab es nur einen weiterführenden Weg. Nachdem ein paar Gegner mein Feuern nicht überlebten, bin ich auf ein großes Problem gestoßen. Hatte ich doch einen Megaärgerer vor mir. Ich hockte mich in die Mulde im Boden und studierte einige Zeit lang den Rhythmus der Maschine. Nachdem ich wußte, wie das gräßliche Ding reagieren würde, ballerte ich mit dem Strahler zuerst auf die Laser. Nachdem alle Laser zerstört waren, brach das Kraftfeld um den Kern der Maschine zusammen. Kurzschluß oder so? Durch das gemächliche Rösten des Kernes errötete die Maschine nach einiger Zeit. Ich muß dazu sagen, daß ich keinesfalls Exhibitionist bin. Nachdem die Maschine einen leichten Systemabsturz hinter sich hatte, ließ ich mich an der linken Wand fallen. Ich landete auf einigen Waben. Mit dem Surround-Strahler legte ich ein Extraleben frei. Ob auf der rechten Seite in Analogie ein weiteres Extraleben versteckt sein würde? Ich beschloß, dieser Frage nachzugehen, und hatte Glück.

Wann findet man schon mal zwei Extraleben? Schließlich setzte ich auf dem Grund auf. Es existierten nun zwei Möglichkeiten: Entweder würde ich mich wieder in diesen schwindelerregenden Kreisel verwandeln und die linke Höhle wählen, oder ich würde nach rechts springen, einem bewachten Eingang entgegen. Aus meiner Erfahrung kann ich über beide Möglichkeiten sprechen. Links gibt es drei Extraleben in dem niedrigen Gang. Es ist leider nicht möglich, die Leben einfach nur zu kassieren. Der mühevolle Aufstieg steht nämlich in diesem Fall ein zweites Mal bevor. Rechts hingegen mußte ich noch einige Waben durchschießen und erreichte eine geheimnisvolle Wand, hinter der ich verschwand. Ein Symbol hing von der Decke herab, das ich irgendwo doch schon einmal erblickt hatte? Benutzte nicht mein Großvater dieses Zeichen für seine große Mission? Ha, der Katakisauftrag! Hinter der Wand fand ich einen Raumgleiter, den ich einfach benutzen mußte, allein schon wegen der alten Zeiten und des Ruhmes und der Ehre meines Großvaters wegen. Auf ging es zu weiteren Flugabenteuern in Level 3-1.


 

Level 3-1
Die Reise im Gleiter war komplizierter, als ich es mir vorgestellt hatte. Es zeigte sich, daß ich an und für sich kein besonders guter Raumschiffpilot war. Zum Glück hatte ich einen Steuerknüppel mit Autofire. Dieses Hilfsmittel erleichterte mir meinen Flug sehr. Die meisten Extraleben und Extras waren in diesem Level hauptsächlich in der oberen Hälfte des Screens versteckt. Mehr Tips kann ich euch nicht geben, nur soviel: In diesem Level kommt es einzig und allein auf eure Geschicklichkeit und Reaktionszeit an.


 

Level 3-2
Und weiter ging's dahin in den Lüften. Auch dieser Level stellt hohe Anforderungen an die Manövrierfähigkeit. Mein Autofire blieb natürlich aktiviert. Riskant ist es, in Ecken und Räume der Höhle zu fliegen, da man hier sehr leicht die Bewegung des Hintergrunds vergißt. Ein besonders schwieriges Unterfangen war es, einige riesige Raumschiffe mit meinem kleinen Gleiter abzuschießen. Zuerst mußten dazu die Kanonen außer Gefecht gesetzt werden. Die Schiffe feuern übrigens ebenfalls in einem bestimmten Rhythmus. Eine große Hilfe war es, daß ich meinen Gleiter ganz oben in eine Zone steuern konnte, in die die Schüsse meiner Widersacher nicht hineinreichten. Als ich alle drei Raumschiffe mit einigen Kratzern überlebt hatte, folgte...


 

Level 3-3
Viele Extraleben sind im unteren Bereich des Bildschirms versteckt. Die Devise lautet: Ballern und Einsammeln. Wer eine gute Reaktionszeit hat, holt viele Leben. Zum Schluß des Levels trifft man auf eine wahre Ausgeburt der Hölle. Ich mußte gegen das Schreckens-MTAE-Raumschiff kämpfen (die Kürzel kenne ich doch?). Alles um mich herum drehte sich, so daß es mir fast schlecht geworden wäre. Von Zeit zu Zeit schoben sich die beiden Teile des Raumschiffs auseinander, und der verwundbare Kern wurde freigelegt. Wer nun mit Autofire immer und immer wieder auf diesen Kern feuert, kann die beiden Hälften voneinander lösen. Die Vernichtung der Einzelhälften war dann nur noch Routine.


 

Level 4-1
Endlich hatte ich dann Level 4-1 erreicht. Ich spürte, daß ich meinem Ziel, der Befreiung des Planeten, schon ein gehöriges Stück nähergekommen war. Dieses Fliegen im Gleiter war sehr anstrengend gewesen. Ich glaube, ich bin meinem Großvater, meinem Katakis-Opa, aber doch gerecht geworden, obgleich er bestimmt besser mit seinem Gleiter umgegangen wäre. Ich faßte den Entschluß, meinen weiteren Weg nach rechts zu orientieren. Da traf ich auf ein Wesen, dem ich den Namen Feuerspucker gab. Wozu diese Biester Feuer spucken müssen? Ob sie Verdauungsgase abfackeln? Diese Frage war im Moment trivial, da ich unterhalb eines Monsters ein Extraleben erblickte. Ich kümmerte mich zuerst um das Extraleben, indem ich die Feuerpause abwartete. In dem Kreuz über diesem Wesen sind noch einige Extras versteckt. Mit dem Strahler ist dieses Gebilde auszunutzen. Mein weiterer Weg ließ meine Freude über diese Kreuze schnell zunichte werden. Nun ging es erst mal zurück.

Dann kletterte ich nach oben. Die Abwehreinheiten waren mit dem Strahler gut zu eliminieren. Dann links laufen und hochspringen. Ich fand wieder einen Feuerfurz. Als ich ihn übersprang, folgte ich einem Gang. Die Abwehreinheiten sind in ihrer Anordnung schwierig zu überwinden. Um die Kreuze im Gang effektiv zu zerstören, habe ich folgende Methode herausgefunden: Etwa in der Entfernung eines halben Bildschirms in die Hocke gehen. Dann auf die Kreuze mit dem Strahler schießen. Die Kreuze bewegten sich auf mich zu, aber die Sicherheitsentfernung war groß genug. Die Explosionstrümmer konnten mich nicht erreichen. Ich habe nur die unteren Gebilde zerstört. Das reicht, um unter den anderen durchzulaufen. Als ich schließlich am Ende des Ganges angekommen war, rüttelte mich wieder meine innere Stimme wach. Sie flüsterte, ich solle keinesfalls den Block unten in der Mitte verpassen.

Mein Sprung landete genau auf diesem Block. Da sich jeder Held einen Trick wünscht, um etwa ein Level zu umgehen, sollte man sich in den rechten Schacht neben dem Block stürzen. Während des Fluges habe ich mich immer rechts gehalten. Nach meiner Landung belohnten mich Diamanten. In einem Schacht befanden sich viele rote Blöcke. Hier vernichtete ich zuerst einige Blöcke mit dem Strahler. Dann verwandelte ich mich wieder mal in den Kreisel. Da man mit dem Kreisel Bomben nutzen kann, rollte ich in den Gang und zerstörte einen Block nach dem anderen. Im weiteren Verlauf des Ganges können zwei Bonuskreuze ausgenutzt werden. Der Weg führte nach unten. Rechts gab es wieder eine Reihe von Diamanten. Wer nun weiter in diese Richtung läuft, kommt zum Eingang zu Level 4-2.

Ich konnte und wollte nicht mit einem faulen Trick einen ganzen Level umgehen. Darum beschloß ich, den Level von hinten anzuspielen. Der gesamte weitere Weg war sehr, sehr lang. Was noch in meinem Gedächtnis haften geblieben ist: Der Abstieg vom Ausgang zu Level 4-2 ist mit Diamanten übersät. Es ging dann immer weiter nach unten. Schwierig war es, den Weg im Auge zu behalten. Auf meinem Weg durch die Höhlensysteme drang ich immer tiefer in diese unheimliche Welt vor. Ich wollte darauf achten, daß ich in keinen Abgrund oder in eine unüberwindliche Tiefe hineinsprang. Dann wäre mir nämlich mein Rückweg abgeschnitten gewesen. Irgendwann bin ich auf einen riesigen Drachen gestoßen. Seine Bekämpfung war ein echt schwieriger und anstrengender Job. Der beste Platz, um dem Drachen eins auszuwischen, befindet sich zwischen einem Steinvorsprung und dem Schwanz. Wer hier strahlt, trifft leicht und wird nicht von den Feuerbomben des Drachen fertiggemacht. Leider haben seine Windstöße mich laufend an die mit Dolchen gespickte Todeswand zurückgedrückt. In den Pausen bin ich aber wieder vorgestoßen. Schließlich kam ich an eine Stelle mit drei Feuermonstern. Es gibt einen versteckten Bonusgang. Dieser beginnt unter einem Felsvorsprung. An dieser Stelle fehlt ein Steinsegment in der rechten Wand. Als ich mich in einen Kreisel verwandelte, konnte ich in den Extragang eindringen. Diamanten und Bonusblöcke erwarteten mich. So konnte ich meine Waffen super aufrüsten. Wieder draußen, war der weitere Weg nach oben interessant, da dort einige Bonusblöcke warteten.


 

Level 4-2
Das letzte Level haben wir durch ein bißchen Schummeln gut abgekürzt. Bei dem nun folgenden Level 4-2 hatte ich ein Gefühl, daß das beste Schummeln nicht helfen würde. Ein Fließband war die erste Schwierigkeit, die es zu überwinden galt. Dieses Fließband reagierte genauso wie vorher die vermaledeiten Wasserströme. Um den tödlichen Hämmern zu entgehen, die das Band sicherten, fand ich einen guten Trick. Ich stellte mich auf das Band und lief in Gegenrichtung. Als ich den Strahler kurz vor dem Erreichen eines Hammers einschaltete, blieb ich stehen. Nun war es ganz einfach, dem Hammer den Garaus zu machen. Die Extras nutzte ich selektiv aus. Nach dem FIießband ging es weiter nach rechts. Meine Intuition brachte mich in den unteren Gang. Hier ballerte ich mich durch, so gut ich konnte. Zwischenzeitlich stieß ich auf einige riesige Maschinenteile, die zu einem großen Ganzen gehören mußten. Ich beschloß, auf meiner Route zu bleiben. Dann kam ich wieder in einen dieser grüngrauen Gänge. Sobald es eine Möglichkeit nach oben gab, nutzte ich sie. Ich sprang hoch. Am linken Ende des Ganges fand ich einen Bonusblock. Der Aufstieg hatte sich also gelohnt. Mein weiterer Weg führte wieder auf meine alte Route zurück. Am Ende des Ganges kam ein weiterer Maschinenhintergrund zum Vorschein.

Da es hier nur nach oben weiterging, sprang ich hoch. Nach kurzer Zeit verlief der Gang nach rechts und dann immer weiter nach oben. Als ich zwischen zwei Zahnrädern hochsprang, fiel mir von oben ein Extraleben entgegen. Ich konnte es gut gebrauchen. Aus diesem Level stammt übrigens meine Abneigung gegen andorianische Flugsaurier, die genauso wie diese Eulen aussehen, die mir mein Leben schwer machten. Es ging weiter nach links. Schließlich sprang ich auf eine kleine Plattform. Rechts von mir befand sich ein Minifließband. Ich setzte meinen Weg nach rechts oben fort. Meine Leben schwanden. Dies war kein gutes Vorzeichen. Zum Glück traf ich auf eine Abzweigung. Mit letzter Kraft schleppte ich mich nach rechts, anstatt nach oben weiterzuspringen. Ich stellte mich am Ende dieser Sackgasse auf eine kurze Röhre und hüpfte hoch. Die Steinsegmente über mir waren erstaunlich durchlässig. Um dieses seltsame Phänomen zu erforschen, stellte ich mich auf die Achse eines Zahnrads. Ich spang nach oben und zog meinen Sprung nach rechts hinüber. In diesem Geheimgang fand ich drei Extraleben und zwei Bonusblöcke. Meine Konzept stand fest: Aufrüsten, nicht abrüsten! Nach meiner Stärkung kehrte ich zur Abzweigung zurück.

Hoch und links! Ich behielt diese Richtung nun eine Zeitlang bei. Der Gang, durch den ich eilte, Iieß nur eine Richtung zu. SchIießlich stand ich wieder auf einer Plattform. Darüber erblickte ich ein Zahnrad. Nach einiger Zeit fand ich einige Diamanten, was mich freute. Ein Extraleben befand sich zwischen zwei Zahnrädern. Vorsicht war geboten, da ich fast selbst abgestürzt wäre. Auf meinem Weg sah ich eine Stelle mit lila Blöcken. Sie zeigen euch an, daß ihr auf dem richtigen Weg seid. Ich stieg weiter nach oben, zwischen zwei Plattformen hindurch. Ich nutzte ein Extraleben, das ich wie immer gut brauchen konnte. Dann ging es über zwei Zahnräder weiter hinauf und nach rechts. Endlich kam ich in ein Höhlensystem. Hier ging es abwärts. Mein weiterer Weg nach rechts führte durch verwundene Gänge.

Der Erfinder dieser Höhlen hatte sich wirklich alle Mühe gemacht, damit ich nicht einfach geradeaus laufen konnte! Einige Riesenroboter kamen auf mich zu. AIso, irgendwie erinnern mich diese Teile an einen Film aus dem 20. Jahrhundert. RoboCop, ja, so hieß doch dieser Heimatfilm. Autofire an und ran an die Buletten, war mein Kommando. Diese Roboter waren, entgegen ihrer Größe, ziemlich gut zu vernichten. Ich war mit einem Laser ausgestattet. Jeder zerstörte Roboter brachte mir 10.000 Punkte. Mein High Score wuchs und wuchs. Hinter den Robotern kam das letzte Level auf mich zu. Da mir noch etwas Zeit verblieben war, verbesserte ich meinen High Score um einige Punkte. Häppchenweise gelang es mir, mich nach jedem Roboter weiter nach rechts voranzuarbeiten. Schließlich kam ich zum Level-Ausgang.
 

Level 5-1
Meine Freude, das letzte Level gut überstanden zu haben, währte nicht allzulange. Direkt am Anfang flogen mir noch ein paar Extras zu, die ich ausnutzte. Da dies, meiner Erfahrung nach, ein Höhlensystem sein mußte, rüstete ich mich mit dem Abprallschuß aus. Diese Waffe sollte mir später noch eine große Hilfe sein. Nun erst bemerkte ich die grünen Gebilde, die an der Decke hingen. Immer dann, wenn ich unter ihnen herlief, lösten sie sich durch meine Erschütterungen. Ich überlegte und beschloß, diese Schoten, die sich später als Kokons herausstellen würden, abzustrahlen. Meine sauer verdiente Energie wurde nämlich jedesmal arg strapaziert, wenn diese Dinger auf mich fielen. So lief ich dann, um mich strahlend, nach rechts. Ich überwand einen Höhenunterschied nach oben. Ein Aufstieg folgte weiter in dieser Richtung. Das einzige, auf das ich hier springen konnte, waren leider Mäuler, die natürlich nichts Besseres zu tun hatten, als mit ihrer klebrigen Zunge nach mir zu schnappen. Ich bin doch keine Fliege! Naja, dieses Szenario war schon echt schaurig.

Ich muß ganz offen zugeben, daß mir eine Zeitlang der Mumm fehlte, um diesen Aufstieg hinter mich zu bringen. Ich schaffte es dann doch, mich zu überwinden. Oben angekommen, sprang ich nach links. Auf den Säulen vor mir lagen ekelhafte Glibber-Halbkugeln. Eine Kugel öffnete sich, und nun war mir klar, woher die Kokons kamen, die mir immer meinen Weg erschwerten. Da diese Halbkugeln offensichtlich Ärger mit sich brachten, bestrahlte ich sie, bis sie explodierten. Ein Terminator ist unerbittlich! Ich ließ mich erst einmal fallen, um links mein Glück zu suchen. Zu meiner Freude fand ich oben rechts ein paar Diamanten und einen Bonusblock. Plötzlich machte ich mit den gefährlichsten Gegnern dieses Levels Bekanntschaft, den Oktopussen. Sie waren schnell und gefährlich – und ich verlor meine Leben, als seien sie nichts wert. Mit dieser Vorwarnung im Nacken setzte ich meinen Aufstieg fort. Rechts und immer weiter hoch, dann nach links.

Diamanten und ein Oktopus warteten. Meine Mühe mit diesem Vieh wurde belohnt. Da erblickte ich doch gleich drei Extraleben, die ich so dringend benötigte. Von nun an sollte es eine ganze Zeit nur nach rechts gehen. Ich hüpfte von einer Säule zur nächsten. Oktopusse versüßten mir meine Zeit nicht gerade. Bahhh, war das schleimig hier: Ich fand mich auf einmal in Gängen wieder, deren Wände völlig mit Schleim bedeckt waren. Außerdem bewegte sich in diesem Schleim etwas Undefinierbares. Mein mulmiges Gefühl bei diesem Level wurde durch diese Umgebung nicht gerade abgebaut. Der Gang führte nach oben. Als ich, meiner Vorahnung nach, am Ende des Aufstiegs in die rechte Ecke sprang, kassierte ich ein Extraleben. Ich roch Diamanten. Dieser Geruch löste eine Art Rauschzustand in mir aus. Ich machte mich auf den Weg, immer dem Geruch nach, nach links. Am Ende der Plattform wagte ich einen kühnen Sprung zur nächsten. Ein markanter Punkt auf meinem Weg waren drei Säulen. Eine Energielinie erwies sich als sehr hilfreich, wenn gar allzuviele Feinde nach meinem Leben trachteten. Ich weiß! Ein Superheld hätte sich mutig zum Kampf gestellt, aber ich gebe mich doch nicht mit jedem Kleinkram ab!

Ich befand mich in einem Gang nach oben. Zwei dieser grünen Kokons hingen an der Decke. Mein Strahler verrichtete ganze Arbeit. Mist, gerade als ich zwischen den beiden Schoten stand, fiel ein Oktopus über mich her. Zum Glück überlebte ich diese Attacke. Der Gang verlief dann nach rechts oben. Zu meiner Genugtuung erspähte ich links eine Diamantenhöhle. Nachdem der Inhalt der Höhle in meinen Besitz übergegangen war, bewegte ich mich immer weiter in meine ursprüngliche Richtung. Ich war davon überzeugt, daß der Ausgang des Levels in dieser Richtung zu suchen sei. Nach einiger Zeit und weiteren Plattformen stand ich am Rand einer Plattform, die, so glaubte ich, das Ende dieser Ebene darstellen könnte.

Mein Blick richtete sich nach unten. Da erblickte ich gerade noch einen Block, der als Sprungziel geeignet war. Als ich auf dem Block stand, waren weitere Blöcke neben mir zu erkennen. Ich spang von einem zum anderen. Wie immer stellte ich mich an den Rand der Blöcke, um die beste Absprungposition zu erwischen. Meine Sprünge führten mich zu einer weiteren Plattform. Hier wurde ich schon wieder von einigen Oktopussen angegriffen. Ihr Schöpfer muß bei diesen Dingern wirklich seine ganze Wut eingebracht haben. Ganz nebenbei entschloß ich mich, nie wieder Tintenfischringe zu essen. Der weitere Verlauf des Ganges ließ keine Abzweigung zu. Ich lief also den Gang entlang. Er endete an einem Vorsprung. Hier mußte ich hochhüpfen, und ich kassierte auf meinem Weg wieder ein paar Diamanten. Es ging weiter den Gang entlang, an dessen Decke einige Kokons hingen. Langsam wurde mir dieser Weg doch zu langweilig. Ich beschloß, ihn bei der nächstmöglichen Gelegenheit abzuändern. Diese Entscheidung sollte ich nicht bereuen. An der nächsten Abzweigung nach oben probierte ich mein Glück. Ein Oktopus bewachte hier zwei Extraleben. Dann ging es weiter auf meiner eigentlichen Strecke nach links.

Diese Abzweigung war so gewinnbringend gewesen, daß ich es bei der nächsten Möglichkeit auch versuchen wollte. Zunächst mußte ich jedoch über vier Steine präzise und zielgenau springen. Nachdem das steinige Stück geschafft war, sprang ich in den Gang, der sich nach oben anbot. Bonusblöcke und Extras warteten. Dabei vergaß ich auch nicht den Gang ganz oben, der nach links führte. Dabei mußte ich aufpassen, daß ich nicht in den schwarzen Schacht stolperte. Nach getaner Arbeit beschloß ich, diesen Schacht näher zu untersuchen. AIso stürzte ich mich hinein und zog während meines Fluges permanent nach links. Nach der Landung trat ich an den Rand meiner Plattform und spang ab. Der Weg führte nach oben, einen Gang entlang. Schließlich ließ ich mich fallen. Dabei zentrierte ich meinen Fall zur Mitte. Jetzt links! Ein gefährlicher Aufstieg wartete auf mich. Hier wartete ich ab und übereilte nichts. Oben ging es dann nach rechts. Einige Steine erschienen. Hier stieg ich auf und konnte zwei Extraleben einheimsen. Das Ende des Levels kam in spürbare Nähe. Ein gewisses Kribbeln durchflutete meinen Körper.

Der Weg führte nach oben und nach rechts. Ich kam zu einer Ansammlung von Schächten. Am Grund der Schächte lauerte das Verderben, denn der geringste Sprungfehler führt hier zum Absturz. Beim sechsten Schacht meldete sich ein letztes Mal meine Intuition. Und tatsächlich fanden sich am Boden dieses Schachts drei Extraleben. Rechts kam ich zum Ende des Ganges. Was sollte ich nun noch tun? Das mußte doch das Ende des Levels sein! Ich war erzürnt. Sollte ich irgend etwas vergessen haben? In meinem Zorn ballerte ich einmal mit dem Surround-Strahler durch die Gegend. Es erschien ein Bonusblock. Nachdem ich ihn ausgenutzt hatte, erschien ein weiterer Block, als ich um mich schoß. Was jetzt? Ich hüpfte auf den Block und machte dann einen mächtigen Satz aus Level 5-1 hinaus...


 

Level 5-2
...und landete in Level 5-2. Aber halt, mein Meister hatte doch gesagt, daß Level 5-1 das letzte normale Level sei? Sollte Manni gelogen haben? In diesem neuen Level gab es keinen Ausgang. Was blieb mir also übrig, als meine Umgebung zu erkunden? Hinter einem Steinklotz entdeckte ich einen Schalter am Boden. Alle Bewegungen halfen nichts, so daß ich auf den Schalter schoß. Plötzlich flog ich. Ich schaltete auf Autofire um. Während des Fluges konnte ich jeweils rechts zwei Extraleben aufsammeln. Dieses Level war bis jetzt wirklich zu einfach. Es mußte einen Haken geben. Während diese Gedanken durch meinen Kopf schossen, kam von unten ein mächtiger Roboter mit einer noch mächtigeren Knarre angeflogen. Auf meinem Flug nach oben überholte er mich. Mir war sofort klar, daß dies die Zentralmaschine war. Um sie zu zerstören, mußte ich in das Sichtfenster am Kopf des Roboters schießen. Da sich dieses Biest bewegte, kamen mir einige Zweifel, ob ich es schaffen würde. Eine Kollision belastete meine Schutzschilde enorm. Die Energievorräte schwanden. Doch auch dieses Wesen handelte nach einem bestimmten Rhythmus. Mit meinem Autofire bezwang ich das mächtige Maschinenmonster schließlich. Ein letzter Schrei dieser Kreatur hallte in den unendlichen Raum. Mein Wille war es, diesen Ort des Kampfes so schnell wie möglich hinter mir zu lassen. Sekunden nach meinem Abflug explodierte die gesamte Maschinerie in einem grandiosen Feuerwerk.

Wenn ihr Glück habt, könnt ihr donnerstags in einer Bar in Mars-City (der kleinen am Alpha-Centauri-Platz) einen älteren Mann finden. Meist sitzt er mit einem Replikanten Arnold Schwarzeneggers zusammen. Sie schlürfen Sternnebel-Cocktails und erzählen jedem Interessierten von ihren wilden Abenteuern, vielleicht auch euch.


 
 

(64'er-Longplay 7/91, 8/91 und 9/91, Autor: Carsten Schmitz)



  Powered by:


 Partnerseiten
Die Partnerseiten der MT-FanPage:

Turrican Forever
Turrican SETA
The Legacy
Bronkos Turrican-Page
Classic-Videogames


 TOP 10
Downloads
1. Rendering Ranger Wallpaper1 :: Ram-Brand  (1810)
2. Turrican2 :: PG /Unreal  (1528)
3. Giana-Sisters 60s remix :: Toni Niemelä  (1522)
4. Turrican (juno mix) :: J Lof  (1522)
5. Turrican 1 Loader (The Machine Is Back) :: LMan  (1514)
6. Turrican3 (remix) :: Tammo Hinrichs  (1500)
7. Turrican 2 Loader (LManic Mix) :: LMan  (1500)
8. Turrican I End Titles (Death Of Optimus Prime) :: LMan  (1499)
9. Great-Giana-Sisters :: Geir  (1497)

 Suche bei TheLegacy.de



 


The C64 Banner Exchange
The C64 Banner Exchange

(c) 1998-2012 by Ram-Brand
zurück
Seitenanfang  Top